5 Tipps, um eine „Lived-in“ Kupferhaarfarbe auf lockigem Haar auszuprobieren

Ob auf dem Kopf deines Lieblingsstars oder in einem beliebten TikTok-Filter – die Kupferhaarfarbe ist derzeit scheinbar überall. Und es ist leicht zu verstehen, warum: Kupferrotes Haar ist äußerst tragbar und lässt sich so anpassen, dass es praktisch jedem Hautton schmeichelt. Dennoch zögern Menschen mit lockigem Haar oft, den roten Trend auszuprobieren, aus Angst, ihre Lockenstruktur zu beeinträchtigen: Die vielen Drehungen und Windungen von lockigem Haar machen es empfindlicher als glattere Haartypen und erfordern zusätzliche Pflege.

Wir haben uns mit Kendra Alia aus dem Ausbildungsteam von SalonCentric zusammengetan, um Tipps zu bekommen, wie man Kupferhaar (oder jede andere Farbe) ausprobieren kann, ohne die Integrität der Locken zu gefährden. Hier sind ihre wichtigsten Hinweise:

5 Tipps, um eine „Lived-in“ Kupferhaarfarbe auf lockigem Haar auszuprobieren


Bleib in der Nähe deiner Ausgangsfarbe
Stärkere oder drastischere Farbveränderungen erfordern oft intensiveres Blondieren, was deine Lockenstruktur „entspannen“ und sie lockerer machen kann. Wenn du dein Haar aufhellst, um einen Kupferton zu erreichen, wähle eine Nuance, die nur wenige Stufen von deiner natürlichen Haarfarbe entfernt ist. So kannst du längere oder wiederholte Behandlungen vermeiden und deine Lockenstruktur besser erhalten.

Wenn du mit dunkelbraunem bis schwarzem Haar beginnst, könntest du „Cowboy Copper“-Highlights in Betracht ziehen, wie sie bei Alias Kundin zu sehen sind. Dieser warme Ton, inspiriert von dunklen Western-Lederstiefeln, ist etwa drei Nuancen heller als ihre natürliche Espresso-Basis – perfekt, um dunkles Haar sichtbar zu verändern, ohne es zu stark zu blondieren.


Setze auf einen „Lived-in“-Look
Beim Färben von lockigem Haar ist die Technik genauso wichtig wie die Farbe selbst. Deshalb bevorzugt Alia einen „Lived-in“-Ansatz für Kupferhaar, um den Pflegeaufwand zu minimieren. Häufiges Nachfärben kann nämlich schnell zu Überbehandlung führen.

„Lived-in Hair Color“ bedeutet eine Färbetechnik mit weichen Übergängen und weniger sichtbarem Nachwuchs. Dabei wird die Farbe am Ansatz sanft verblendet und mit feinen Highlights oder Lowlights kombiniert, um einen natürlichen, sonnengeküssten Effekt zu erzeugen. Das Herauswachsen wirkt harmonisch, sodass du weniger oft nachfärben musst.

Wenn du beim Friseur danach fragst, empfiehlt Alia Begriffe wie „verblendet“, „mehrdimensional“ und „natürlich“.


Probiere ein Face-Framing für Locken
Alia liebt es, kupferfarbene Strähnen im vorderen Bereich einzuarbeiten, um das Gesicht zu betonen und lockiges Haar aufzuhellen.

„Hier platzieren wir den Großteil der Kupferfarbe und ziehen sie nach oben“, erklärt sie. Ziel ist ein heller, angehobener Effekt mit ausgewogenen Kupfertönen.

Ein großer Vorteil: Es wird nur ein kleiner Teil deiner Haare gefärbt. Gerade für Anfänger ist das eine ideale Möglichkeit, den Look zu verändern, ohne die Locken stark zu beeinflussen.


Investiere in die richtigen Produkte
Viele machen den Fehler, dass sie zu Hause unbewusst ihre Haarfarbe „auswaschen“. Zwar verschwindet die Farbe nicht sofort, aber ungeeignete Shampoos können das Verblassen beschleunigen – besonders, wenn sie nicht für coloriertes Haar geeignet sind.

„Informiere dich unbedingt über gute Marken und Produkte für gefärbte Locken“, rät Alia. Empfehlenswert ist zum Beispiel eine Pflegeserie wie Redken Acidic Bonding Curls, die gleichzeitig coloriertes und strapaziertes lockiges Haar unterstützt.


Finde einen erfahrenen Profi
Falsche Anwendung von Haarfarbe kann dein Haar stark schädigen. Wenn du mit dem Gedanken spielst, Kupferhaar auszuprobieren, solltest du es nicht selbst machen. Geh lieber zu einem Profi, um deine Locken zu schützen.

Alia betont: „Das Wichtigste ist, dass dein Friseur gut im Färben von lockigem Haar ausgebildet ist.“ Informiere dich vorher, schau dir Social-Media-Profile an und prüfe, ob der Stylist Erfahrung mit Locken hat. Im Zweifel vereinbare zuerst eine Beratung, um Fragen zu klären und dein Haar beurteilen zu lassen.

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