Wie man mühelos Locken und Wellen mit einem Glätteisen bekommt

Trotz seines Namens ist das Glätteisen (auch Haarglätter genannt) ein Styling-Tool, das man zum Locken unbedingt in Betracht ziehen sollte. Zwar dient es in erster Linie dazu, das Haar zu glätten und zu bändigen, doch mit der richtigen Technik kann dieses vielseitige Tool auch beeindruckende Locken zaubern. Egal, ob du lässige Beach Waves oder definierte Locken bevorzugst – ein Glätteisen ist ein absolutes Must-have, wenn du mehr Abwechslung in deine Styling-Routine bringen möchtest.

Im Folgenden erklären wir dir Schritt für Schritt, wie du deine Haare mit einem Glätteisen locken kannst – am Beispiel des Steampod Glätteisens & Stylers von L’Oréal Professionnel. Außerdem erfährst du, welche Hitzeschutz- und Stylingprodukte sich am besten eignen, damit dein Haar optimal aussieht und sich gesund anfühlt.

Wie man mühelos Locken und Wellen mit einem Glätteisen bekommt


Lockenstab vs. Glätteisen: Was ist der Unterschied?

Sowohl Glätteisen als auch Lockenstäbe sind hervorragend geeignet, um lockige Frisuren zu kreieren. Allerdings sind manche Tools besser für bestimmte Looks geeignet. Hier erfährst du mehr über die Unterschiede und wie du das richtige Gerät für dich auswählst.

Lockenstab

Lockenstäbe (und Lockenstäbe ohne Klemme) sind speziell dafür gemacht, Locken und Wellen zu formen. Dabei wird das Haar um einen erhitzten Zylinder gewickelt. Diese Tools gibt es in verschiedenen Größen und sie eignen sich besonders gut für gleichmäßige, definierte Locken – wie z. B. Korkenzieherlocken oder große, voluminöse Glam-Locken.

Die Größe der Locken hängt direkt vom Durchmesser des Stabs ab. Da viele Lockenstäbe keine austauschbaren Aufsätze haben, bist du oft auf eine Lockengröße beschränkt. Dafür sind sie besonders für Anfänger geeignet, da die Anwendung meist einfacher ist.

Glätteisen

Glätteisen werden hauptsächlich zum Glätten der Haare verwendet. Sie arbeiten mit zwei erhitzten Platten, die das Haar einschließen und glätten. Je nach Technik kannst du damit aber auch verschiedene Wellen und Locken erzeugen. Besonders beliebt sind sie für lässige Beach Waves oder natürliche, lockere Locken.


Ist es besser, mit einem Glätteisen zu locken?

Nicht unbedingt – es kommt ganz auf dein Können und den gewünschten Look an. Glätteisen sind vielseitiger, da sie sowohl glätten als auch locken können. Diese Flexibilität macht sie zu einem praktischen Allround-Tool. Du kannst z. B. gleichzeitig die Haarspitzen locken und fliegende Härchen am Ansatz glätten.


So lockst du deine Haare mit einem Glätteisen

Jetzt geht’s ans Styling! Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Schritt 1: Haare vom zweiten Tag verwenden

Haare am zweiten Tag haben mehr Griff, sodass die Locken besser halten. Wenn deine Haare frisch gewaschen sind, kannst du mit Textursprays oder Trockenshampoo nachhelfen, um mehr Halt zu erzeugen.

Schritt 2: Hitzeschutz auftragen

Bevor du beginnst, unbedingt einen Hitzeschutz verwenden. Dieser schützt dein Haar vor Schäden durch hohe Temperaturen und sorgt gleichzeitig für Glanz und Geschmeidigkeit.

Schritt 3: Haare entwirren und abteilen

Kämme dein Haar gründlich durch, um Knoten zu vermeiden. Teile es anschließend in Sektionen und stecke die obere Hälfte hoch. Beginne mit einer etwa 2,5 cm breiten Strähne.

Schritt 4: Erste Locke formen

Klemme das Glätteisen am Ansatz der Strähne fest und halte es leicht schräg. Drehe das Glätteisen nach oben und führe es langsam nach unten, sodass sich die Strähne um das Eisen wickelt. Ziehe es gleichmäßig bis zu den Spitzen durch und lasse die Locke dann los.

Pro-Tipp: Für festere Locken kannst du die Strähnen nach dem Formen mit Haarklammern fixieren, bis sie abgekühlt sind.

Schritt 5: Weiterlocken

Arbeite dich Strähne für Strähne vor, am besten von hinten nach vorne. Für einen natürlicheren Look kannst du die Richtung der Locken abwechseln.

Pro-Tipp: Für einen lockeren Look nimm größere Strähnen und lockere die Locken anschließend mit den Fingern auf.

Schritt 6: Styling abschließen

Sobald alle Haare gelockt und abgekühlt sind, löse eventuelle Klammern und schüttle dein Haar leicht auf. Style es mit den Fingern oder einer Bürste, je nach gewünschtem Ergebnis. Fixiere alles mit Haarspray.


Beliebte Looks mit dem Glätteisen

S-Wellen

Perfekt für einen eleganten Look. Dabei formst du abwechselnd Wellen in entgegengesetzte Richtungen und fixierst sie mit dem Glätteisen, sodass eine S-Form entsteht.

Blow-Dry-Locken

Für voluminöse, salonreife Locken: Erzeuge zuerst Wellen, rolle sie dann hoch und fixiere sie mit Clips, bis sie abgekühlt sind. Danach ausbürsten für ein weiches Finish.

Twists mit dem Glätteisen

Ideal für lässige Beach Waves: Drehe einzelne Strähnen ein und fahre mit dem Glätteisen darüber. Anschließend mit den Fingern auflockern und ggf. mit Stylingcreme definieren.


Das Locken mit dem Glätteisen braucht etwas Übung. Wenn es anfangs nicht klappt, liegt es meist an der Technik oder am falschen Gerät. Unterschiedliche Materialien wie Keramik, Turmalin oder Titan eignen sich für verschiedene Haartypen – feines Haar profitiert oft von Keramik, dickes Haar eher von Titan oder Turmalin.

Ein vielseitiges Tool ist z. B. das Steampod Glätteisen von L’Oréal Professionnel, das mit Dampf arbeitet, das Haar schont und gleichzeitig für Glanz sorgt.

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