Das Scheiteln deiner Haare ist wahrscheinlich nichts, worüber du dir normalerweise viele Gedanken machst. Doch in letzter Zeit sorgt eine Diskussion auf TikTok für Aufsehen: Mittelscheitel vs. Seitenscheitel. Gleichzeitig erleben Y2K-Trends wie der Zickzack-Scheitel ein Comeback, inspiriert von den Ikonen der 2000er. Kein Wunder also, dass viele anfangen, ihre Frisur neu zu überdenken. Aber gibt es eigentlich einen „richtigen“ oder „falschen“ Scheitel?
Im Folgenden gehen wir dieser Frage gemeinsam mit der professionellen Friseurin Lena Rella nach. Wir zeigen dir trendige Scheitel-Styles, erklären, welche Faktoren du berücksichtigen solltest, und geben dir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den perfekten Scheitel.
Was ist die beliebteste Art, die Haare zu scheiteln?
Wenn du aktuelle Trends verfolgst, ist dir vielleicht aufgefallen, dass der Mittelscheitel lange Zeit dominierte—vor allem nachdem Gen Z den Seitenscheitel als „cheugy“ (also veraltet) bezeichnet hat. Vielleicht hast du sogar die TikTok-#middlepartchallenge ausprobiert.
Inzwischen feiert der Seitenscheitel jedoch ein großes Comeback. Viele Promis tragen wieder tiefe Seitenscheitel mit glamourösen Wellen—ein Look, der an die 1940er- und 1950er-Jahre erinnert. Auch Y2K-Styles wie Side Bangs und Zickzack-Scheitel sind wieder angesagt. Dieses Jahr geht es vor allem darum, zu experimentieren und Spaß zu haben.
Gibt es eine richtige Art, die Haare zu scheiteln?
Es gibt kein richtig oder falsch. Wie du dein Haar stylst, ist reine Geschmackssache. Trends kommen und gehen—wichtig ist, dass du dich wohlfühlst. Du musst dich auch nicht auf einen Scheitel festlegen: Variationen bringen Abwechslung.
Trotzdem gibt es Faktoren, die beeinflussen können, welcher Scheitel dir besonders gut steht:
- Ein Mittelscheitel betont die Symmetrie deines Gesichts und kann es optisch strecken.
- Ein Seitenscheitel wirkt oft weicher und eleganter.
Tipps zur Wahl des richtigen Scheitels
1. Finde deinen natürlichen Scheitel
Kämme dein nasses Haar nach hinten und lasse es lufttrocknen. Die Richtung, in die es fällt, zeigt deinen natürlichen Scheitel.
2. Berücksichtige deinen Haartyp
- Feines Haar: Ein tiefer Seitenscheitel sorgt für mehr Volumen.
- Mittleres bis dickes Haar: Mittelscheitel wirken hier besonders gut.
- Bei dünner werdendem Haar kann ein Mittelscheitel lichte Stellen kaschieren.
3. Achte auf deine Gesichtsform
Wie beim Haarschnitt kann auch der Scheitel dein Gesicht optisch beeinflussen.
Welcher Scheitel passt zu deiner Gesichtsform?
- Herzförmig: Diagonaler Seitenscheitel, um die Gesichtszüge weicher wirken zu lassen.
- Rund: Mittelscheitel, um das Gesicht optisch zu verlängern.
- Oval: Fast jeder Scheitel passt—du kannst frei experimentieren.
- Eckig: Seitenscheitel, um harte Kanten zu mildern (nicht zu tief).
So bekommst du jedes Mal den perfekten Scheitel
- Seite wählen
Wähle deine „Schokoladenseite“ oder frage deinen Friseur um Rat. - Mit feuchtem Haar beginnen
Frisch gewaschen oder leicht angefeuchtet. - Stylingprodukte auftragen
Zum Beispiel Mousse, Gel oder Texturspray. - Weichen Scheitel mit den Fingern ziehen
Für einen natürlichen Look. - Mit einem Stielkamm präzisieren
Für einen klaren, sauberen Scheitel.
Profi-Tipp:
Wenn du deinen Scheitel ändern willst, „trainiere“ ihn mit Hitze (Föhn), damit er in die neue Richtung fällt.
Der letzte Schliff
Sobald dein Scheitel sitzt, kannst du deinen Look fertig stylen.
- Mittelscheitel: Curtain Bangs, Sleek Ponytail, Bob, Shag
- Seitenscheitel: Voluminöser Blowout, tiefer Dutt
Am wichtigsten: Hab Spaß beim Ausprobieren—vielleicht entdeckst du deinen neuen Lieblingslook!
