Hast du schon einmal den kurzen Haarschnitt deiner Freundin geliebt, ihn im Salon nachgefragt – und dann festgestellt, dass er dir gar nicht so gut steht wie gedacht? Überraschenderweise könnte die Form deines Gesichts daran schuld sein. Wenn du deine Gesichtsform berücksichtigst, kannst du die Frisur finden, die dir am besten steht – besonders bei anspruchsvolleren Schnitten wie Ponyfrisuren. Da der „falsche“ Pony deinen Look komplett ruinieren oder perfektionieren kann, haben wir die Redken-Expertin Laura Frazier gebeten, die besten Pony-Styles je nach Gesichtsform zu erklären.
„Jede Gesichtsform ist schön und hat etwas Einzigartiges zu zeigen“, sagt Frazier. „Es kommt darauf an, wie du dich fühlst!“
Scrolle weiter, um herauszufinden, wie du deine Gesichtsform bestimmst, den passenden Pony auswählst und welche professionellen Produkte dir beim perfekten Styling helfen.
Welche Gesichtsform passt zu Pony?
Wenn du bei Pony sofort an einen geraden, altmodischen Topfschnitt denkst, könntest du glauben, dass das nichts für dich ist. Doch heute gibt es viele moderne Varianten: von Curtain Bangs über seitliche Ponys bis hin zu fransigen oder langen Styles. Pony ist längst nicht mehr so streng oder einschränkend wie früher und kann bei jeder Gesichtsform schmeichelhaft aussehen.
Verändert Pony die Gesichtsform?
Ein guter Stylist kann mit Pony optische Effekte erzeugen und deinem Gesicht eine neue Silhouette verleihen. Je nach Stil kann Pony dein Gesicht schmaler wirken lassen, ausgleichen, verbreitern und vieles mehr.
Dabei wird durch Schnitttechniken wie Stufen oder Abstufungen Volumen hinzugefügt oder reduziert. Egal, ob dein Gesicht eher rund oder lang und schmal ist – es gibt immer einen passenden Pony. Wichtig ist: Lass dich von einem Profi beraten, denn Pony selbst zu schneiden kann schnell bereut werden.
So bestimmst du deine Gesichtsform
Miss folgende Bereiche:
- Stirnbreite
- Abstand von Wangenknochen zu Wangenknochen
- Kieferbreite (von Ohr zu Ohr)
- Länge vom Haaransatz bis zum Kinn
Anhand dieser Maße kannst du deine Gesichtsform bestimmen:
- Rundes Gesicht: Breite und Länge sind gleich, runde Stirn und Kieferlinie.
- Eckiges Gesicht: Stirn und Kiefer gleich breit, klare, kantige Linien.
- Diamantförmig: Wangenknochen breiter als Stirn, schmales Kinn.
- Ovales Gesicht: Länger als breit, weich ausgeglichene Proportionen.
- Langes Gesicht (rechteckig): Deutlich länger als breit.
- Herzförmig: Breite Stirn, schmales Kinn, Gesicht länger als breit.
Der beste Pony für deine Gesichtsform
Pony kann schwierig sein – aber mit der richtigen Wahl klappt es.
Rundes & eckiges Gesicht: Weicher Pony
Ein weicher, fransiger Pony bringt Struktur ins Gesicht und lässt es weniger breit wirken. Er betont die Wangenknochen, ohne zusätzliche Breite zu erzeugen. Besonders bei eckigen Gesichtern mildert er die kantigen Linien.
Styling-Tipp:
Mit Rundbürste, Glätteisen oder großen Lockenwicklern glätten. Danach mit einem feinen Kamm durchgehen und ein Texturspray am Ansatz verwenden, um Volumen zu schaffen.
Langes Gesicht: Seitlicher Pony
Ein seitlich getragener Pony sorgt für mehr optische Breite und gleicht die Länge des Gesichts aus. Er öffnet das Gesicht und betont die Gesichtszüge.
Styling-Tipp:
Volumenprodukt ins handtuchtrockene Haar geben, dann mit Rundbürste in die entgegengesetzte Richtung föhnen. Anschließend in Form legen und mit Haarspray fixieren.
Ovales Gesicht: Fransiger Pony
Glück gehabt! Ovale Gesichter können fast jeden Pony tragen. Ein leichter, fransiger Pony wirkt besonders weich und harmonisch – ideal auch für lockiges Haar.
Styling-Tipp:
Ein Lockenprodukt ins Haar geben, kleine Strähnen um den Finger wickeln und lufttrocknen lassen – ganz ohne Hitze.
Herz- & diamantförmiges Gesicht: Geteilter Pony
Leichte, das Gesicht umrahmende Strähnen lenken von einem spitzen Kinn ab und betonen Augen und Wangenknochen.
Bei diamantförmigen Gesichtern eignen sich besonders Curtain Bangs, da sie mehr Breite im oberen Bereich schaffen und das Gesicht ausgeglichener wirken lassen.
Styling-Tipp:
Eine kleine Menge Pomade in den Fingern verreiben und sanft in die Strähnen einarbeiten, um sie zu definieren.
