Während viele Haartrends nur vorübergehende Modeerscheinungen sind (denken Sie nur an den kurzen Moment, in dem wir alle glaubten, Haarspangen mit Schmetterlingen würden ein Comeback erleben), gibt es einige Trends, die zu festen Bestandteilen im Salon werden. Einer davon, der sich sowohl auf Instagram als auch im echten Leben fest etabliert hat, ist die Ombré-Haarfarbe – eine pflegeleichte Färbetechnik, bei der dunkle und helle Farbtöne nahtlos ineinander übergehen.
Als Vorläufer der Balayage-Technik hat sich Ombré-Haar stark weiterentwickelt: Früher war es ein natürlicher Übergang von dunklen Ansätzen zu hellen Spitzen. Heute gibt es Ombré in einer ganzen Bandbreite von Farbverläufen – von dezenten Pastelltönen bis hin zu fantasievollen Farben, die an Einhörner und Meerjungfrauen erinnern.
Wenn Sie Ombré ausprobieren möchten, helfen wir Ihnen gern weiter. Hier ist alles, was Sie über diesen Trend wissen müssen, der weiterhin sehr beliebt ist – inklusive inspirierender Farbideen!
Was ist Ombré eigentlich?
Typischerweise beginnt Ombré mit dunklen Haaransätzen und endet in helleren Spitzen. Diese Technik verleiht jeder Frisur mehr Tiefe und Dramatik. Es handelt sich um einen Farbverlauf, der sich mit zunehmender Haarlänge sanft und allmählich aufhellt. Ein zusätzlicher Vorteil: weniger Pflegeaufwand. Da die Ansätze dunkel bleiben, können Sie mehr Zeit zwischen den Friseurbesuchen verstreichen lassen als bei einer Komplettfärbung oder klassischen Strähnchen.
Sind Ombré und Balayage dasselbe?
Fakt ist: Ombré war zuerst da, bevor Balayage populär wurde. Obwohl die Begriffe oft verwechselt werden, gibt es Unterschiede – daher sollten Sie im Salon genau sagen, was Sie möchten.
Die Balayage-Technik kann verwendet werden, um ein Ombré zu perfektionieren, da dabei feine Highlights direkt auf die Haarsträhnen gemalt werden, anstatt Folien zu verwenden. Ombré hingegen hat in den mittleren Längen und Spitzen meist weniger Dimension als eine klassische Balayage. (Übrigens: „Balayage“ bedeutet auf Französisch „fegen“.)
Steht mir Ombré?
Ombré kann bei jedem Haartyp gut aussehen, wenn es individuell angepasst wird. Ihr Friseur kann einen personalisierten Look kreieren, der zu Ihrer Haarstruktur, Ihrem Hautton und Ihrer Gesichtsform passt.
Ist Ombré pflegeleicht?
Wenn Sie keine Lust auf monatliches Nachfärben der Ansätze haben, ist Ombré eine ausgezeichnete Wahl. Da die Farbe nicht direkt am Ansatz beginnt, wächst sie sehr natürlich heraus und benötigt deutlich weniger Pflege als eine Vollfärbung.
Ist Ombré noch im Trend?
Auch wenn in letzter Zeit andere pflegeleichte Looks wie Face-Framing-Highlights oder „Rooted Blonde“ im Fokus stehen, ist Ombré nach wie vor absolut im Trend.
Wie pflegt man Ombré-Haare zu Hause?
Auch wenn Ombré pflegeleicht ist, sollten Sie Ihre Haarpflegeroutine etwas anpassen, damit die Farbe frisch bleibt. Beginnen Sie mit einem Shampoo und Conditioner für gefärbtes Haar, um Farbintensität, Ton und Glanz zu schützen.
Zusätzlich empfiehlt es sich, einmal pro Woche ein farbauffrischendes Shampoo und einen passenden Conditioner zu verwenden:
- Blondinen nutzen violette Shampoos gegen Gelbstich
- Helle Brünetten verwenden blaue Shampoos gegen Orangetöne
- Dunkle Haare mit Rotstich profitieren von grün neutralisierenden Produkten
Wenn Ihr Haar für Ombré aufgehellt wurde, kann es trockener sein. Verwenden Sie daher regelmäßig eine intensive Haarmaske, um es zu pflegen und zu stärken.
Für wen ist Ombré geeignet?
Ombré ist perfekt für alle, die auffällige Farben, mehr Dimension und gleichzeitig wenig Pflege möchten. Es ist auch ideal, wenn Sie sich nicht zwischen Blond und Braun entscheiden können.
Der erste Friseurbesuch kann etwas länger dauern, aber danach ist der Pflegeaufwand minimal, da der Look natürlich herauswächst.
Ombré-Ideen
Ombré muss nicht immer extrem auffällig sein – von natürlichen Karamelltönen bis hin zu kreativen Farben wie Rosa, Lila oder Blau ist alles möglich.
Beliebte Varianten sind zum Beispiel:
- Karamell-Ombré (natürlich und elegant)
- Platinblond zu Rosa (auffällig und modern)
- Schokoladenbraun zu Mauve (dezent und stilvoll)
- Aschbraun zu Rosa (cool und trendig)
- Blond zu Flieder (pastellig und weich)
- „Fire Ombré“ (rote, orange und gelbe Flammenfarben)
- Meerjungfrauen-Ombré (Blau- und Grüntöne)
- Grau-Ombré (edel und modern)
Egal ob natürlich oder fantasievoll – Ombré bietet unendlich viele Möglichkeiten, Ihren persönlichen Stil auszudrücken.
