Wie man eine French-Roll-Frisur stylt – der weniger bekannte Cousin des Twists

Einige klassische Frisuren kommen nie aus der Mode – können aber einschüchternd wirken, wenn man sich beim Styling nicht besonders sicher fühlt. Hier kommt die French-Roll-Frisur ins Spiel: eine moderne Variante der zeitlosen französischen Hochsteckfrisur, die genauso elegant ist. Im Gegensatz zum eher glatten und aufwendigeren French Twist hat der French Roll eine entspanntere Ausstrahlung und ist perfekt für alle, die einen schicken Look ausprobieren möchten, ohne Profi-Skills zu brauchen.

Das Beste daran? Diese weniger bekannte Variante ist extrem vielseitig. Du kannst sie sowohl zur jährlichen Feiertagsparty deiner Mutter als auch zum Geburtstagsbrunch deiner besten Freundin tragen. Im Folgenden zeigen wir dir eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der du den French Roll ganz leicht nachstylen kannst. Scrolle weiter und füge diesen Look offiziell deiner Styling-Routine hinzu.

Wie man eine French-Roll-Frisur stylt – der weniger bekannte Cousin des Twists


Was ist eine French-Roll-Frisur?

Der French Roll ist eine mühelos elegante Hochsteckfrisur, bei der das Haar am Hinterkopf gesammelt und eingerollt wird, um eine weiche, voluminöse Form zu erzeugen. Man kann ihn sich als die entspannte „Cousine“ des klassischen Twists vorstellen: Während der Twist eher geschniegelt und formell wirkt, hat der Roll einen lockereren, leicht „undone“ Look.

Zwar behält der French Roll die typische runde Silhouette des Twists bei, unterscheidet sich aber durch locker fallende Strähnen und ein bewusst leicht unordentliches Finish. Dadurch wirkt er lässiger und passt sowohl zu einem Abendessen mit Freunden als auch zu eleganteren Anlässen wie Hochzeiten oder Galas. Für Letztere kannst du deine Frisur mit einem French-Twist-Kamm fixieren – ein spezielles Haar-Accessoire, das gedrehte Frisuren sicher hält und ihnen einen edleren Look verleiht.


Was ist der Unterschied zwischen French Roll und French Twist?

Beide Frisuren sind ähnlich, unterscheiden sich aber in Technik und Wirkung:

  • French Twist: Glatt, nach oben aufgebaut, klassisch und elegant. Das Haar wird Richtung Oberkopf gesteckt und fixiert.
  • French Roll: Seitlich eingerollt, weicher, voluminöser und entspannter Look mit mehr Bewegung.

So machst du einen French Roll in 3 einfachen Schritten

Schritt 1: Vorbereitung und Abteilen
Sprühe dein Haar zunächst mit einem Texturspray (z. B. einem leichten Beach-Spray) ein. Das sorgt für mehr Griff und Halt. Ziehe dann deinen gewünschten Scheitel, kämme das Haar zu einer Seite und fixiere es am Hinterkopf mit Haarnadeln. Setze die Nadeln vertikal entlang der Mitte – das bildet die Basis für den Roll.


Schritt 2: Drehen und Einrollen
Nimm das lose Haar auf der anderen Seite und lege es über die fixierten Nadeln. Drehe dein Haar nun nach oben und leicht horizontal ein, sodass die typische Roll-Form entsteht. Für ein sauberes Finish kannst du die Spitzen im Inneren der Rolle verstecken. Eine kleine Menge Stylingcreme hilft, fliegende Haare zu bändigen und sorgt für ein glattes Ergebnis.


Schritt 3: Fixieren und Finish
Fixiere die Rolle mit weiteren Haarnadeln (von rechts nach links für besseren Halt). Drehe jede Nadel leicht beim Einstecken, damit alles gut sitzt. Ziehe anschließend ein paar feine Strähnen im Gesicht heraus und lockere die Haare über den Ohren leicht auf, um den typischen soften, lässigen Look zu erzielen. Optional kannst du einen French-Twist-Kamm einsetzen, um die Frisur eleganter wirken zu lassen.

Zum Abschluss fixierst du alles mit einem starken Haarspray, damit dein French Roll den ganzen Tag (oder Abend) perfekt hält.

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