Wenn du dein Haar aufhellen möchtest, aber deine Grundfarbe nicht komplett verändern willst, sind Highlights und Babylights zwei Optionen, die du in Betracht ziehen solltest.
Auch wenn die Unterschiede zwischen Babylights und Highlights auf den ersten Blick subtil erscheinen, sorgt jede Technik für einen ganz eigenen Look – die eine für einen weichen, nahtlosen Übergang, die andere für eine auffällige Definition.
Wenn du dir unsicher bist, welche Variante besser zu dir passt, lies weiter. Wir haben mit der globalen Markenbotschafterin von L’Oréal Professionnel, Min Kim, gesprochen. Sie erklärt alles, was du über Highlights und Babylights wissen solltest – von den Unterschieden der Methoden über die Ergebnisse bis hin zu Tipps, wie du deine Haarfarbe nach dem Friseurbesuch optimal pflegst.
Was sind Babylights?
Babylights sind ultrafeine Strähnchen, die rund um den Oberkopf und in den Spitzen gesetzt werden, um die natürliche Dimension des Haares zu betonen und ihm mehr Tiefe zu verleihen.
Laut Kim wird das Haar dabei nur ganz leicht aufgehellt – meist ein bis zwei Nuancen innerhalb deiner Grundfarbe – um einen sanften, sonnengeküssten Effekt zu erzielen.
Manchmal werden Babylights auch als „Playground Highlights“ bezeichnet, da sie die feinen, natürlichen Aufhellungen nachahmen, die Kinderhaare nach dem Spielen im Freien bekommen.
Was sind Highlights?
Highlights sind deutlich kräftigere, aufgehellte Strähnen, die entweder rund um das Gesicht oder im gesamten Haar gesetzt werden – meist mit Folien oder durch Freihandtechniken.
Sie werden gezielt platziert, um Bewegung, Tiefe und Dimension ins Haar zu bringen.
Im Gegensatz zu Babylights, die sehr dezent wirken, sorgen Highlights für sichtbaren Kontrast zur Grundfarbe. Dabei sind sie sehr vielseitig: Sie können fein und zart oder dick und auffällig sein – ganz nach Wunsch natürlich oder intensiv.
Babylights vs. Highlights: Was ist der Unterschied?
Wichtig zu wissen: Babylights sind eigentlich eine Form von Highlights. Unterschiede gibt es vor allem bei Größe, Platzierung und Farbwirkung:
Größe:
Babylights sind extrem fein und verschmelzen nahtlos mit der Grundfarbe. Oft wirken sie so natürlich, dass man gar nicht erkennt, dass sie im Salon gemacht wurden.
Highlights hingegen sind auffälliger und setzen bewusst Akzente mit helleren, kontrastreicheren Strähnen.
Platzierung:
Babylights werden dort gesetzt, wo das Licht natürlich auf das Haar fällt – z. B. um das Gesicht, am Scheitel oder in den Spitzen.
Highlights können ähnlich platziert werden, aber auch im gesamten Haar oder in Folien für ein gleichmäßigeres Ergebnis.
Ergebnis:
Babylights verstärken deine natürliche Haarfarbe subtil, während Highlights eine deutlichere Veränderung bewirken.
Highlights bringen mehr Kontrast und können den Look stark verändern, während Babylights einen sanften, natürlichen „Sun-Kissed“-Effekt erzeugen.
Vor- und Nachteile
Babylights
Vorteile:
- Perfekt für eine dezente Veränderung ohne großen Aufwand
- Sehr natürliches Ergebnis
- Verschmelzen harmonisch mit der eigenen Haarfarbe
- Nachwuchs fällt weniger auf
- Ideal für feines oder helles Haar
- Geringeres Risiko für Haarschäden
Nachteile:
- Zeitaufwendig beim Auftragen
- Regelmäßige Auffrischung nötig
- Oft etwas teurer aufgrund der aufwendigen Technik
Highlights
Vorteile:
- Deutlicher Kontrast und mehr Dimension
- Für alle Haartypen geeignet
- Besonders schön bei mitteldickem bis dickem oder dunklem Haar
- Sehr vielseitig (von natürlich bis auffällig)
Nachteile:
- Nachwuchs ist deutlicher sichtbar
- Höheres Risiko für Haarschäden
- Auffrischung etwa alle 6–8 Wochen nötig
- Kosten können je nach Aufwand höher sein
Pflege für Babylights und Highlights
Egal, für welche Technik du dich entscheidest – die Pflege ist entscheidend:
1. Farbpflegeprodukte verwenden
Nutze spezielle Shampoos und Conditioner für coloriertes Haar, um die Farbe länger frisch zu halten.
2. Tiefenpflege einbauen
Da Aufhellung oft mit Blondierung verbunden ist, braucht dein Haar intensive Feuchtigkeit und Pflege.
3. Hitzeschutz nie vergessen
Beim Styling mit Hitze immer ein Hitzeschutzprodukt verwenden, um Schäden und Farbverlust zu vermeiden.
4. Weniger häufig waschen
Zu häufiges Waschen lässt die Farbe schneller verblassen. Ideal sind 2–3 Haarwäschen pro Woche.
