So erstellst du einen Bubble Braid in 5 einfachen Schritten

So sehr du vielleicht voluminöse Bouffant-Pferdeschwänze oder aufwendige Fischgrätenzöpfe liebst – manchmal möchtest du einen Look, der einfacher umzusetzen ist. Genau hier kommen Bubble Braids ins Spiel. Im Gegensatz zu anderen komplexen Hochsteckfrisuren oder Flechttechniken erfordern Bubble Braids nur wenig Geschick, um perfekt zu gelingen. Ihre Einfachheit macht sie jedoch nicht weniger wirkungsvoll: Sie peppen deinen Alltagslook auf und verleihen deinem Stil eine verspielte Note.

Wir haben mit der Matrix-Botschafterin Sharon Spellman gesprochen, um mehr über Bubble Braids und ihre Beliebtheit zu erfahren. Im Folgenden zeigen wir dir, wie du in fünf einfachen Schritten eine Bubble Braid kreierst – und stellen dir anschließend 20 kreative Varianten vor.

So erstellst du einen Bubble Braid in 5 einfachen Schritten


Was sind Bubble Braids?

Bubble Braids sind ein vom Y2K-Stil inspirierter Look, bei dem das Haar in kleine Abschnitte unterteilt und anschließend leicht auseinandergezogen wird, sodass „Blasen“ entstehen. Sie sind relativ einfach umzusetzen und erfordern kein echtes Flechten. Wenn du einen Pferdeschwanz binden und ein paar Haargummis verwenden kannst, bist du schon auf dem besten Weg, diesen Look zu meistern.


Sind Bubble Braids noch im Trend?

Bubble Braids gibt es schon seit einiger Zeit – und der Trend hält weiter an. Mit über 585 Millionen Aufrufen ist der TikTok-Hashtag #bubblebraids voll von einfachen Tutorials zu diesem ikonischen Frisurenstil der frühen 2000er.

Das Interesse ist zudem saisonabhängig: Laut Spellman erleben Bubble Braids besonders im Frühling und Sommer ein Comeback – perfekt für Abschlussbälle, Hochzeiten und Festivals. Viele schätzen, dass die vielen Haargummis helfen, das Haar zu bändigen (vor allem bei langem, dickem oder lockigem Haar), es kühl zu halten und Frizz bei Hitze zu kontrollieren.


Schaden Bubble Braids dem Haar?

Bubble Braids sollten deinem Haar nicht schaden – solange sie nicht zu fest gebunden werden. Laut der American Academy of Dermatology kann das langfristige Tragen straffer Frisuren zu sogenannter Traktionsalopezie führen, einer Form von Haarausfall.

Lockerere Styles und weniger stark zurückgekämmte Looks helfen, deinen Haaransatz gesund zu halten.

Auch die Wahl der Haargummis spielt eine Rolle: Klassische Elastics können bei geschädigtem oder brüchigem Haar Haarbruch verursachen. Besser sind Spiral-Haargummis oder dünne Scrunchies, da sie den Druck gleichmäßiger verteilen.


So machst du eine Bubble Braid in 5 einfachen Schritten

  1. Haare vorbereiten
    Die Grundlage ist entscheidend. Verwende passende Produkte für dein Haar:
  • Für Volumen: leichte, volumengebende Produkte
  • Gegen Frizz: feuchtigkeitsspendende Pflege
  • Für Locken: Produkte zur Definition
  1. Pferdeschwanz machen
    Bürste dein Haar zu einem hohen, tiefen oder seitlichen Zopf und fixiere ihn.
  2. Haargummis setzen
    Platziere weitere Haargummis in gleichmäßigen Abständen entlang des Zopfs.
  3. „Blasen“ formen
    Ziehe jede Sektion vorsichtig auseinander, um den voluminösen Bubble-Effekt zu erzeugen.
  4. Fixieren
    Fixiere den Look mit Haarspray für längeren Halt.

Wie lange halten Bubble Braids?

Mit den richtigen Produkten halten sie den ganzen Tag (oder Abend). Dennoch solltest du sie nicht zu lange tragen, da die vielen Haargummis Spannung erzeugen können.

Nach dem Öffnen bleiben oft schöne, hitzefreie Wellen zurück – perfekt für den nächsten Tag.


Für wen sind Bubble Braids geeignet?

Für alle! Sie lassen sich an jede Haarlänge und -struktur anpassen:

  • Half-up Styles
  • Kleine Akzente bei kurzem Haar
  • Zöpfe (Pigtails) für verspielte Looks

Die besten Bubble Braid Styles

Hier sind einige beliebte Varianten:

  • Y2K Mini Bubble Braids: Verspielter 2000er-Look mit bunten Clips
  • Boho Bubble Braids mit Schmetterlingsclips: Perfekt für Festivals
  • Tiefe Bubble Braid: Elegant und minimalistisch
  • Glitzer Double Bubble Braids: Ideal für besondere Events
  • Tucked Bubble Braids: Enden zu kleinen Dutts gesteckt
  • Bubble Braid Mohawk: Edgy Look ohne echten Haarschnitt
  • Hoher Bubble-Pferdeschwanz: Voluminös und auffällig
  • Half-up Bubble Braid: Perfekt für den Alltag
  • Bubble Pigtails: Verspielt und modern zugleich
  • Space Buns: Schnell von Zöpfen zu Dutts wechseln
  • Side Accent: Kleine Bubble Braid als Detail bei kurzem Haar
  • Bubble Tendrils: Gesicht umrahmende Mini-Zöpfe
  • French Bubble Braids: Nah an der Kopfhaut gearbeitet
  • Extra Voluminös („pancaked“): Für dicker wirkendes Haar
  • Waterfall Bubble Braids: Fließender, romantischer Look
  • Loose Bubble Braids mit Blumen: Perfekt für Gartenpartys

Fazit

Bubble Braids sind eine einfache, aber effektvolle Möglichkeit, deinem Haar mehr Style zu verleihen. Sie sind vielseitig, trendy und lassen sich individuell anpassen – perfekt für Alltag und besondere Anlässe.

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